12 Kommentare
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Avatar von Claas-Hendrik Berg

All deine Punkte umtreiben mich auch seit ner Weile. Verschlinge gerade Mood Machine von Liz Pelly und hab eigentlich auch einen Artikel darüber in der Pipeline ... nur irgendwie noch nicht so recht zu Ende gebracht 🙃

Ich hab ein wenig noch auf einen Punkt zu KI gewartet ... aber der kam garnicht! Immerhin etwas, was ich dann noch einmal aufgreifen kann :D

Eine Sache aber: das mit den 0,3 Cent pro Stream. Stimmt das so? Ich glaube/fürchte, es ist viel unübersichtlicher, komplexer und für Indiebands noch unvorteilhafter ... -.-

Aber möchte hier nicht mit der Erbsenzählerei anfangen!

Ich werde Spotify auch dieses Jahr verlassen. Momentan find ich Quboz sieht ganz spannend aus ... aber ... mal schauen. Vielleicht versuche ich es auch mal eine Zeit einfach ganz ohne Streamingplattform und schau, wie sich das anfühlt.

Avatar von Christoph Klinger

0,3 Cent stimmt grob überschlagen für Indie Bands. Es kann Abweichungen geben, je nachdem in welchem Kontext die Musik gehört wird. Wenn man z.B Discovery Mode nutzt ist es natürlich weniger.

Der Artikel ist ja schon 1,5 Jahre alt, deshalb ist die KI nur ein Zukunftsausblick. Inzwischen ist das Problem natürlich sehr real.

Avatar von Mark Scheibe

Danke! Ich verlasse mit meiner Musik gerade nach und nach dieses würdelose Unternehmen und trage meine Alben und Songs zu Bandcamp. Mehr aus hygienischen als aus geschäftlichen Gründen. Super Artikel!

Avatar von Christoph Klinger

Kann ich sehr gut verstehen. Irgendwann mache ich das auch.

Avatar von CarlW

Ich kenne spotify nicht aber falls jemand an Amazon Music überlwgt: lasst es. Schlimme Software

Avatar von Christoph Klinger

Ok, gut zu wissen.

Avatar von MCH

Danke für diese Ausführliche Beschreibung

Ich selbst habe Gottseidank keine Spotify abo, höre aber über Apple Music, was ja nicht wirklich besser ist, aber meist eigentlich nur Musik aus meiner Bibliothek.Aber an den Hörgewohnheiten meiner Kinder habe ich gemerkt, dass sich die Art wie man Musik konsumiert drastisch verändert hat. Ich bin mir auch gar nicht sicher ob die vermeintlich gute Idee, alle musik der Welt zum Preis von (damals) 1 CD 💿 zu bekommen, wirklich so gut ist. Es hat auch den „ideellen Wert“ von Musik für uns Konsumenten drastisch reduziert.

Wenn ich das so lese bin ich irgendwie froh, mit unserer eigenen musik kein Geld verdienen zu müssen. So bleibt sie Wenigstens unkorrumpiert.

Danke nochmal für den Artikel 🙏🏼

Vielleicht magst du dir ja mal die Musik anhören die ich mit meinem Bruder gemeinsam mache und exklusiv hier auf Substack „veröffentliche“.

Deine Meinung als Profi würde mich sehr interessieren.

Avatar von Jakob Bouchal

Danke für diesen ausführlichen Artikel! Ich überlege auch schon lange, mein Spotify-Abo zu kündigen — vielleicht trau ich mich nächstes Jahr drüber.

Avatar von Christoph Klinger

Kann ich nur empfehlen. Ich vermisse nichts.

Avatar von Mr. DingDong

Ein sehr gelungener und fundierter Artikel! Ich finde dies ist ein gutes Beispiel wie eine ursprünglich sehr gute Idee wie Spotify durch "kapitalistische Evolution" mit der Zeit immer weiter degeneriert.

Avatar von Christoph Klinger

Danke. Das Fachwort dafür ist Enshittification. Auf bayrisch könnte man es Verschmarrnung nennen - wobei der Schmarrn hier rein destruktiver Natur ist.

Avatar von Bettina Berens

Ich hatte nie eins

Genau aus dem Grund, warum du jetzt weggegangen bist.